Der Anfang

2015 erbt die Grundstückseigentümerin völlig unerwartet das Grundstück in der Friedensallee 94 von den Nachbarn ihrer Eltern, die es ihr in ihrem Testament vermacht hatten.

Das Grundstück ist zu dem Zeitpunkt mit einer niedergelegten Tankstelle und einer Garagenanlage bebaut, deren Erbbaurechtsvertrag Ende 2016 ausläuft.

Gemeinsam mit ihrem Mann, einem Architekten, hat sie die Idee, das Grundstück nicht zu verkaufen, sondern auf ihm einen kleinen Stadtbaustein nach ihren Vorstellungen zu entwickeln. Und in dem sie auch gerne selber wohnen wollen. Da sie mit ihrem Sohn im Ausland wohnen, suchen sie nach einem Weg, das Projekt in Hamburg zu realisieren.

Der Prozess

Im Dezember 2016 liest die Grundstückseigentümerin einen Artikel im „Hinz & Kunzt – Das Hamburger Straßenmagazin“ über die Lawaetz-Stiftung, die genau solche Projekte betreut, wie sie und ihr Mann sich vorstellen.

Sie nehmen Kontakt zu der Stiftung auf und im Laufe des nächsten Jahres nimmt das Projekt in Zusammenarbeit mit der Lawaetz-Stiftung als Projektentwicklerin und basierend auf den ursprünglichen Grundsätzen, die in einer Absichtserklärung festgehalten werden, Form an.

Auf Empfehlung der Lawaetz-Stiftung geht der Architektehemann eine Zusammenarbeit mit dem lokalen Hamburger Architekturbüro Spine Architects ein. Die Stiftung vorfinanziert den Vorentwurf bis zum Bauvorbescheid, der im Februar 2019 vorliegt.

Die Stadt Hamburg fordert 30% geförderte Sozialwohnungen für das Bauprojekt.

Die Johann Daniel Lawaetz-Stadtentwicklungs GmbH, eine Tochter der Lawaetz-Stiftung, übernimmt die Errichtung der geförderten Sozialwohnungen, die nach Fertigstellung an Haushalte mit Dringlichkeitsschein vermietet werden.

Für die Findung der weiteren Eigentümer werden mehrere Infoabende durchgeführt.

Ende 2017 setzt die Lawaetz-Stiftung aus den ersten Interessenten eine kleine Kerngruppe zusammen, die im Sommer 2018 gemeinsam mit der Lawaetz- Stadtentwicklungs-GmbH eine Projektgesellschaft bürgerlichen Rechts gründet. Aus dieser soll nach Fertigstellung des Gebäudes eine Wohnungseigentümergemeinschaft werden. Nach und nach werden aus dem Pool der Interessierten über ein Auswahlverfahren mit persönlichen Gesprächen weitere Gesellschafter gefunden und in die GbR eingebunden.

 

Friedensallee 94 GbR

Friedensallee 94 - 22763 Hamburg

 

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